Geschichte

Notenhaus
Foto: Seiffert

Unsere Geschichte

Als das Ehepaar Marianne und Bruno Gas 1972 in das damalige Dorf Wettbergen zog, hatte es versucht, für ihr Hobby, die Zupfmusik, eine neue Grundlage zu schaffen. Bald darauf war es soweit: Man gründete den "Volksmusikkreis Wettbergen", einen kleinen Spielkreis, der überwiegend nicht in Wettbergen heimisch war. 1975 trat dieser Spielkreis zusammen mit dem Männerchor Wettbergen in der Aula der Grundschule auf. Traute Martin, damals noch in der Gemeindeverwaltung Wettbergen tätig, regte Gitarrenunterricht durch Marianne Gas an. Die durch die Eingemeindung  von Wettbergen nach Hannover frei gewordene Gemeindeverwaltung in der Hauptstraße 51 schuf Raum für den Aufbau einer kleinen Musikschule, in der zunächst drei Mitglieder des Spielkreises Schülerinnen und Schülern die Anfänge des Gitarren- und Mandolinenspiels beibrachten.  
 
1981 war es dann soweit:
Das aus dem Schülerkreis gebildete Jugendorchester hatte seinen ersten Auftritt. Bis 1986 war es auf eine Größe von über 20 Aktiven angewachsen und wurde fester Bestandteil der "Sonntagskonzerte" des Musikkreises Wettbergen. Reisen zum ZDF in Mainz, nach Italien, Ungarn, Weißrussland und Prag waren Höhepunkte des Orchesterlebens. Teilnahmen an Wettbewerben führten bis zu einem Preis im Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" 1994 bestimmten die längst erwachsen gewordenen Jugendlichen das Musikleben. Heute noch besteht das Orchester, inzwischen als "Zupforchester Wettbergen e.V." eigenständig geworden, in seinem Kern aus Schüler/innen der ersten Generation.

2015 hat sich der Musikschulbetrieb auf Anregung des Kulturamtes von Hannover als Abteilung in die "Wettberger Kulturgemeinschaft Katakombe" eingegliedert; die Leitung hat Marianne Gas auf ihren Ehemann übertragen.